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10.09.2018: Grundsätze des Glasrecyclings

10.09.2018 00:00:00
Die deutsche Initiative der Glasrecycler ruft am 15. September zum Glasrecyclingtag auf. Ziel ist es, sich gezielt mit dem Thema zu beschäftigen und zum Altglascontainer zu gehen. Prinzipiell gilt: Je sauberer Altglas getrennt wird, desto weniger Energie muss für die Aufbereitung und Produktion von neuem Verpackungsglas eingesetzt werden. Deshalb hat die Initiative der Glasrecycler ein paar einfache Tipps zusammengestellt, die helfen, Glas richtig zu entsorgen:
  • Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel wie Flaschen und Konservengläser sowie pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter.
  • Eine Trennung nach Farben ist wichtig: Weisses Glas gehört in den Weissglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört in den Grünglascontainer.
  • In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser, Porzellan, Steingut oder Fensterglas. Sie haben eine andere Zusammensetzung und sollten im Restmüll oder auf dem Recyclinghof entsorgt werden.
  • Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln sind Rest- oder sogar Sondermüll und gehören nicht in den Altglascontainer.
  • Deckel sollten getrennt entsorgt werden. Wenn das mal vergessen wurde, bitte die Deckel mit in den Glascontainer werfen – sie können herausgefiltert werden.
  • Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.
  • Spülen nicht nötig! Altglas muss nicht sauber im Container landen.
  • Und  ganz  allgemein:  Was  nicht  durch  die  Öffnung  passt,  gehört  nicht  in  den Altglascontainer.

Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei bis zu 90 Prozent.

(Quelle: www.verpackungswirtschaft.de)