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12.02.2018: In der Einkaufswelt der Zukunft sind digitale Konzepte mit Mehrwert gefragt

12.02.2018 00:00:00
Im stationären Handel gewinnen digitale Technologien an Bedeutung. Erfolgreich sind Konzepte, die Shoppern, Markenartiklern und Händlern einen Mehrwert bieten. Ob die individuelle Ansprache, ein multisensorisches Markenerlebnis oder eine Feedback-Möglichkeit: digitale Techniken sorgen für Interaktion. Um die Einkaufswelt von morgen dreht sich ein Artikel auf der Internetplattform www.neue-verpackung.de.

Demnach liegt der große Vorteil im stationären Handel darin, dass Kunden von Verkäufern individuell angesprochen und beraten werden. Doch was tun, wenn gerade kein Verkäufer verfügbar ist oder man sich erst einmal inspirieren lassen möchte? Digital-Signage-Anwendungen, die die Kunden mit allgemeinen Botschaften versorgen, schöpfen das Potenzial in der Kundenansprache nicht aus. Intelligente Displays können dagegen mehr: Sie bieten „interaktives Infotainment“ und revolutionieren damit die Kundenansprache am Point of Sale. Dank künstlicher Intelligenz erkennt die im Display eingesetzte Software Alter, Geschlecht und Stimmung des Betrachters und spielt automatisch die passenden Informationen und Produktbotschaften aus.

Für Oreo ist beispielsweise aktuell eine Installation im Einsatz, die den Shopper auffordert, eine Kekspackung aus dem neben der Infostele platzierten Display zu nehmen. Belohnt wird er dafür mit einem Coupon, einem Rezept oder einem Augmented-Reality-Motiv aus der Oreo-Welt. Die Inhalte passen sich dynamisch an, je nachdem, wer vor dem Display steht.

The Like Machine – Produktbewertung am Regal

Bewertungen anderer Konsumenten über ihre Erfahrungen mit Produkten sind Verbrauchern im Auswahl- und Kaufprozess wichtig. Dass Kundenbewertungen sogar der wichtigste Kaufimpuls der Deutschen sind, belegt eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag des Kölner Lokalmarketing-Unternehmens Greven Medien. Bisher spielten sich diese Bewertungen allein im Internet ab. Doch jetzt können sich Marken in den USA dem Kundenurteil auch direkt am Regal stellen, indem sie „The Like Machine“ einsetzen. Das Mini-Bewertungstool fordert zum „Liken“ auf – das heißt zum Drücken des entsprechenden Buttons am Gerät. Dieser ist direkt beim Produkt platziert und bildet die Gesamtanzahl positiver Bewertungen ab, die das Vertrauen der Verbraucher in offensichtlich beliebte Produkte erhöhen.

Shopper erfolgreich involvieren

Auch im Bereich B2C spielen Augmented-Reality-Anwendungen mittlerweile eine Rolle. Bahlsen macht es mit der Launch-Kampagne für „Pick up Minis“ vor: Kunden können die kleinen Geschwister des beliebten Pick-up-Riegels im Handel auf ganz besondere Weise erleben. Dazu installieren sie die Pick-up Live-App auf ihrem Smartphone und richten dieses auf die Dekosäule der Launch-Kampagne im Handel. Der Pick-up-Riegel wird als virtuelle Figur sichtbar, mit der man sich fotografieren lassen, ein Selfie schießen und es über soziale Netzwerke teilen kann. Die Zielgruppe als Kommunikator vervielfältigt ihr positives Markenerlebnis. Im Handel weist die POS-Dekoration in Form eines überdimensionalen Pick-up-Riegels auf die „Meet-&-Greet“-Kampagne mit Augmented-Reality-Integration hin. Die auffällige POS-Dekoration wird durch einen Torbogen als Palettenüberbau sowie Wellpapp-Standees mit dem Kampagnen-Testimonial und dessen „Mini me“ ergänzt.

Die Zielgruppe gibt den Ton an

Doch Spaß-Kampagnen funktionieren nicht für alle Produkte und nicht für alle Zielgruppen. „Die Marke dirigiert das Kampagnen-Orchester, aber die Zielgruppe gibt den Ton an“, verbildlicht Frank Rehme, früherer Leiter der Metro Group Future Store Initiative die Herausforderung für erfolgreiche digitale POS-Kampagnen. „Das ,Wie‘ ist klar – Smartphones, Apps, soziale Netzwerke oder Beacons machen die digitale Shopper-Jagd am POS möglich. Doch am Ende sind es die originellen Ideen und schlüssigen Argumente, die den Verbraucher überzeugen und Abverkäufe am Point of Sale steigern. Darin liegt die eigentliche Herausforderung eines digital vernetzten POS, denn die Gretchenfrage bleibt: Wie überzeuge ich den Shopper bloß von meinem Angebot? Gutes Shopper-Marketing ist also mehr denn je gefragt, anspruchsvoll erweitert um die digitale Dimension“, resümiert Rehme.

Zum vollständigen Artikel auf www.neue-verpackung.de

(Quelle: www.neue-verpackung.de)